Dienstag, 8. Februar 2011

Ausflug

 es ist ein uhr dreißig morgens, eine weitere schlaflose nacht steht mir bevor, das merke ich daran, dass ich mich drehe und wende und es mir einfach nicht bequem wird. Furchtbar, wenn man weiß, dass jeder Versuch zu schlafen in Zwecklosigkeit und Verzweiflung ausarten wird.
aber ich weiß was ich dagegen tun kann: ich entscheide mich spontan für einen bequemen gedanklichen flug in die stadt.
ich schließe die augen, mein geist wird von einem goldenen schimmernden faden durch meinen kopf herausgezogen. ich schwebe kurz, dann setze ich mich auf. ich gehe zum fenster und überlege, es zu öffnen, da fällt mir ein, dass es viel leichter wäre, einfach hindurch zu schweben. ich gehe also durch die wand. das sternklare schwarzblaue wacht ruhend über die totenstille stadt, nur hier und da hört man laub über die straßen streichen, welches vom wind aufgewirbelt wurde. ich sehe nach vorn und springe ohne zu zögern aus der wand, nach unten und schwebe entspannt nach unten. ein paar meter über dem boden höre ich auf zu fallen und lande weich.die kalte nachtluft hüllt mich ein und ich gleite durch die lüfte und fliege um die häuser. hier und da setze ich mich auf ein rotes dach mit schornstein und beobachte ruhig das stille nachtleben der stadt. von hier oben glänzt ein lichtermeer aus abertausenden von lichtern aus häusern,von autos oder straßenbeluchtungen
.ein ähnliches aber noch viel atemberaubenderes,beinahe schon erdrückendes lichtermeer ist am himmel zu bestaunen.die sterne strahlen in ihrer hellsten form zu mir herab.ich kann machen, was ich nur mag.hier und da sieht man einsame menschen in der spätnacht spatzieren,woanders sieht man,wie leute noch in der küche hantieren.die kalte luft ist rein und eisig.ich fliege weiter und merke,wie der wind dabei durch meine haare saust und sehe, wie er die äste alter bäume mit einem streichenden geräusch bewegt,laub aufwirbelt und in die verlassene ruhige stadt trägt. ich folge ihm in die stadt und beobachte die dunklen gassen und künstlich beleuchteten straßen, die im dunkeln unheimlichen brunnen und sogar manche leute, die sich um diese zeit in parks herumtreiben. ein paar meter über dem boden vorbei an geschlossenen und sachte beleuchteten geschäften,ich habe die stadt ganz für mich allein. alles fühlt sich angenehm kühl an.ein gefühl der sicherheit überkommt mich, weil mich so hoch über den dächern niemand erreichen kann und weil ich leicht wie ein vogel immer höher und höher steige,bis über die wolken. ich merke, wie das geschehen mehr und mehr von selbst abläuft und beginne ohne es richtig zu durchdenken über die schrägsten sachen nachzudenken.ich sehe zum besipiel lilane und rosane wölkchen und bewege mich völlig unkontrolliert.das gefühl so hoch über der stadt zu sein ist sehr seltsam und spannend, aber ich steige immer höher.ich blicke ins auge des mondes, der zwar nicht voll ist, aber trotzdem in vollster pracht schimmert. auf eine wattige lilane wolke lasse ich mich herab und schlafe plötzlich ein.



flüchtig editierter eintrag von meinem alten blog

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

deine Mutter hat Kniffel im Blut >:O

Anonym hat gesagt…

das hab ich doch genau gesehn! du betrügst! und die Affäre mit meinem Stiefopa habe ich dir nie verziehen!

Anonym hat gesagt…

ahahaha check bitte das vid mit jenne aus :D einen tag später ist es noch geiler :D ♥

Anonym hat gesagt…

DREIECK. schwöre.
Ich finde unsere Filme wundervoll, wir sind so richtig talentierte Profifilmemacher. ♥ :D